|
 - Ein spannender Fund wurde jetzt aus der Baugrube am Vosskamp gehoben: Vier massive, an einem Ende angespitzte Eichenbalken wurden genau an der Stelle gefunden, wo sich im 17. Jahrhundert die äußeren Wallanlagen Dorstens befunden haben müssen. „Das ist der erste archäologische Nachweis für den Verlauf der Festungsmauer, der mir bekannt ist“, freute sich der Archäologe Jan Markus, der sonst am Kreskenhof gräbt. Ein Vergleich mit einem Merian-Stich aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges zeigte, dass es sich um die Bohlen einer Holzbrücke handeln könnte, die das Vorwerk mit der Bastion verbunden hatte. Die Balken wurden zur weiteren Untersuchung von LWL-Experten geborgen und nach Münster gebracht, wo ihr genaues Alter bestimmt und weitere Untersuchungen vorgenommen werden. Die Bauarbeiten laufen weiter.
 - Per Luftpost erhielt Willi Duwenbeck,Pressesprecher des Heimatvereins Wulfen, einen Brief von Mrs. L. Brockbank aus Bury, Lancashire. Im Februar dieses Jahres hatte die Engländerin in einem Schreiben an den Dorstener Bürgermeister im Zusammenhang mit dem Absturz eines Lancaster-Bombers (Foto) am 12. März 1943, bei dem die siebenköpfige Besatzung, darunter auch Flugingenieur Sergeant Trevor Lloyd Williams, ein Vetter ihres Vaters, ums Leben kam, um Aufklärung und Hilfe gebeten. Über die Pressesprecherin der Stadt Dorsten Lisa Bauckhorn, ließ Duwenbeck nach intensiven Recherchen die Ergebnisse seiner Nachforschungen, wie Auszüge aus dem Sterberegister St. Matthäus Wulfen mit Datum der Beerdigung, Umstände, Informationen und Fotos des Gebietes des Absturzortes sowie Fotos eines Teils der Besatzung etc. an Mrs. Brockbank weiterleiten. In ihrem jüngsten Schreiben bedankt sich Mrs. Brockbank für die übersandten detaillierten Informationen und bedauert sehr, dass ihre verstorbene Großtante nie Einzelheiten über den Tod ihres Sohnes erfahren konnte. Mrs. B. will Kopien der erhaltenen Unterlagen auch an die entsprechende Stelle der Royal Air Force zur weiteren Dokumentation weitergeben. Sie hofft, im nächsten Jahr oder 2012 Wulfen und den britischen Soldatenfriedhof Reichswald Forest bei Kleve besuchen zu können.
 - Der Stadtspiegel auf Reisen: Selbst in den Vereinigten Arabischen Emiraten sorgt der Stadtspiegel für Lesestoff. Das beweist das Bild von Nastasja, die sich auf dem Weg zum Strand von Jumeirah in Dubai eine Ausgabe unter den Arm klemmte. Im Hintergrund ist das legendäre 7-Sterne-Hotel "Burj Al Arab" (übersetzt "Turm der Araber") zu sehen, dass mittlerweile als Wahrzeichen von Dubai gilt.
|
|